Mit der Seilbahn K und Seilbahn L gondelten wir 20 Minuten zum Parque Arvi. Für die Benützung der Seilbahnen und Metros ist eine Karte (etwa € 2,50) zu kaufen, auf diese man dann Guthaben aufladen kann. Es genügt eine Karte für mehrere Personen.
Der Parque Arví ist eine riesige Berglandschaft hoch über dem Valle de Aburra. Er ist ein ruhiger und entspannender Rückzugsort. Der Parque Arví liegt in Bezirk Santa Elena und erstreckt sich auf mehr als 1750 ha über sanft gewelltem Gelände auf einer Höhe von 2500m. Eintritt € 6,50 pP. Wir machten eine ca. 90 minütige eigene Wanderung mit obskuren Skulpturen.
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Danach fuhren wir mit Seilbahnen und Metros nach San Javier. Von dort spazierten wir noch 30 Minuten bis zur Comune 13. Zu Fuss und mit Rolltreppen ging es dann durch die Comune 13.
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Mangostinos
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Die lebhaften Barrios an der Peripherie Medellin , die sich oberhalb der schicken, modernen Viertel über die steilen Berghänge erstrecken, waren einst vor allem für ihre grenzenlose Gewalt bekannt. Heute laden sie Besuchende dazu ein, ihre engen Gassen zu erkunden. Das ist eine der bedeutendsten Veränderungen der transformierten Stadt. Und wenn es ein Gebiet gibt, das Medellin Transformation am besten veranschaulich, dann ist es die Comuna 13 im Westen der Stadt. Um die Jahrtausendwende wurde das Viertel von heftigen Kämpfen zwischen rivalisierenden bewaffneten Banden und von brutalen Einsätzen des kolumbianischen Militärs heimgesucht. Währen dieser Zeit waren viele Teile der Comuna 13 für Außenstehende völlig tabu und selbst für die Bewohner der benachbarten Barrios zu gefährlich. Diejenigen, die das Pech hatten, mitten im Konflikt zu leben, sahen sich oft gezwungen, in ihr Häusern Schutz zu suchen, währen draußen die Gewalt wütete. Viele Zivilisten wurden durch Querschläger getötet, mehr als 400 verschleppt, nach sie häufig ohne jegliche Beweise – beschuldigt worden waren, Verbindungen zu gegnerischen Gruppen zu haben. Heute ist die Comuna 13 Medellins angesagteste Attraktion. Viele Besucher schlendern über den karnevalesk anmutenden Hauptboulevard, bewundern Straßenkunst, trinken Cocktails und genießen die spektakuläre Aussicht. Sie werden von engagierten jungen Locals herumgeführt, die sich als Tourguides verdingen. Du kannst an faszinierenden Rundgängen durch das Quartier teilnehmen. Die Guides erläutern, wie Bemühungen innerhalb der Gemeinde Veränderungen ausgelöst haben. Verarmte Jugendliche konnten etwa durch die Beschäftigung mit Kunst und Musik von der Gewalt abgehalten werden. Du wirst auf bemerkenswerte Werke hingewiesen, die den Widerstand gegen das Militär darstellen, etwa auf Bilder von Panzern oder einer Mülldeponie Denn währen der berüchtigten Operación Orión hatte das Militär auf das Wohngebiet mit Panzern geschossen. Und auf der Mülldeponie Escombrera wurden Hunderte Jugendlich von paramilitärischen Kräften hingerichtet.