Etwa zwei Autostunden und 75 km östlich von Medellin liegt der spektakuläre Embalse de Guatapé, einer der schönsten Seen Kolumbiens – von Menschenhand geschaffen, aber von der Natur verschönert. Er entstand, als der Rio Nare in den 1970er-Jahren aufgestaut wurde, um Wasserkraft zu erzeugen. Die riesige Wasserfläche liegt inmitten einer herrlichen Landschaft mit vielen kiefernbewachsenen Halbinseln, die von smaragdgrünem Wasser umschmeichelt wird. Der Stausee erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von 74 km2.

Bei der Anreise erhebt sich schon aus der Ferne der riesige Piedra del Peñol, ein 200 m hoher Granitmonolit. 740 Stufen führen durch einen breiten Spalt in der Felswand hinauf zum Gipfel.

Um 06:45 fuhren wir vom Terminal Norte nach Guatapé. Die Tickets kauften wir Vorort am Schalter. Ich glaube wir hatten Glück und bekamen die letzten 4 Tickets. Nach etwa 1:40 Stunden kamen wir an und buchten gleich die Rückfahrttickets für 17:00. Dann ging es natürlich rauf auf den Piedra del Peñol. Da es noch relativ zeitig war, mussten wir uns den Aufstieg nicht mit den danach auftretenden Massen teilen. Wir hatten schönes Wetter und daher traumhafte Sicht auf den See.



Danach wechselten wir nach Guatapé Stadt. Dort buchten wir eine 1 stündige Bootsfahrt nur für uns. Preis: 250.000 .- (€ 55.-). Sehr empfehlenswert. Auch das Anwesen des früheren kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar war zu sehen.










